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Fahrwerk der Diavel 1260


Guenter
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Das sagt Ducati über Fahrwerk und Bremsen der neuen Diavel 1260 ab Modelljahr 2019:

"Ein verbessertes Fahrwerk mit neuem Setup macht die Diavel 1260 handlicher und agiler auf Straßen aller Art, während modernste Technologie und Elektronik die Fahrbarkeit und Sicherheit (auch aufgrund des Kurven-ABS von Bosch) auf das Niveau eines Sportmotorrads heben. Der Fahrkomfort für Fahrer und Beifahrer bleibt dank einer aufrechten Fahrposition und großen, üppige gepolsterten Sitzbank hervorragend."

"Was sich geändert hat, ist die Fahrwerksabstimmung. Die neue Diavel verfügt des Weiteren über einen markanten, neuen Stahl-Gitterrohrrahmen. Dieser nimmt eine Aluminium-Einarmschwinge auf, die für leichtes Handling, gute Rückmeldung und hervorragende Haftung des Reifens optimiert wurde.

Der 240 mm breite, 17 Zoll durchmessende Hinterreifen ist das Markenzeichen der Diavel und verbindet mit den neu abgestimmten Federelementen exzellenten Grip, große Schräglagenfreiheit und herausragenden Fahrkomfort."

"Eine sportlichere S-Version der Diavel 1260 ist ebenfalls erhältlich. Zu ihren speziellen Ausstattungsmerkmalen gehören ein voll einstellbares Öhlins-Fahrwerk, spezielle Räder und ein noch leistungsfähigeres Bremssystem."

Rahmen
Die Diavel verfügt über einen Stahl-Gitterrohrrahmen, in dem der Ducati Testastretta DVT 1262 Motor als tragendes Element wirkt. Der Rahmen ist an den beiden Zylinderköpfen des Motors befestigt, ebenso wie der Hilfsrahmen aus Aluminiumguss. Ebenfalls am Motor verschraubt sind zwei geschmiedete Aluminiumplatten, die die Einarmschwinge aus Aluminiumguss aufnehmen. Mit einem Radstand von 1.600 mm, einer agilen Fahrwerksgeometrie und 41 Grad Schräglagenfreiheit ist die Diavel genau das, was man von einer echten Ducati erwartet – eine intensive Fahrmaschine.

Mit einem Lenkkopfwinkel von 63 Grad und einem Nachlauf von 120 mm besitzt die Diavel 1260 eine spielerische Agilität, sehr gute Rückmeldung und gute Manövrierfähigkeit.


Federelemente
Die Diavel 1260 verfügt über eine voll einstellbare 50 mm Upside-Down-Gabel. Die Justierung von Druckstufendämpfung und Federvorspannung erfolgt am linken Gabelrohr, die der Zugstufendämpfung am rechten Gabelrohr. Im Heck arbeitet ein Monofederbein, das in Federvorspannung und Zugstufendämpfung einstellbar ist.

Die Diavel 1260 S hingegen ist vorn und hinten mit voll einstellbaren Öhlins-Dämpfungselementen ausgestattet – ihre Upside-Down-Gabel besitzt einen Durchmesser von 48 mm.


Bremsen
Am Vorderrad der Diavel sorgen Brembo-Bremsen mit radialen Monobloc-Sätteln M4.32 (M50 bei der S-Version) und zwei 320 mm durchmessende Bremsscheiben für hervorragende Bremsleitung. Diese wird von einer Radialbremspumpe PR18/19 (PR16/19 bei der S-Version) mit integriertem Bremsflüssigkeitsvorratsbehälter moduliert. Am Hinterrad verzögert eine 265 mm große Scheibe in Kombination mit einem Zweikolben-Festsattel, ebenfalls von Brembo.

Räder und Reifen
An der Diavel 1260 sind 14-Speichenräder montiert, an der Diavel 1260 S hingegen 10-Speichenräder mit exklusivem Design und maschinell bearbeiteten, veredelten Oberflächen


Die Vorrderradfelge besitzt die Dimension 3.50 x 17“, die Hinterradfelge 8.00 x 17“. Es sind Pirelli Diablo Rosso III-Reifen in den Dimensionen 120/70 ZR 17 vorne und 240/45 ZR 17 hinten montiert. Um herausragende Haftung in Schräglage und eine hervorragende Laufleistung zu gewährleisten, verfügt der beeindruckende Hinterreifen sowohl über die Dual-Compound-Technologie als auch Enhanced Patch Technology (EPT), welche Haftung und Kontaktfläche in jeder Schräglage maximiert. Das Profildesign und die sorgfältig ausgewählten Gummimischungen sorgen für eine außergewöhnliche Performance bei allen Straßenverhältnissen.

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  • 6 months later...

Ich finde die Werks-Fahrwerksabstimmung tlw. nicht gelungen. Generell zu hart (sicher toll auf sehr gut asphaltierten Rennstrecken); leider glauben viele, dass Härte gleich sportlich ist, aber es ist genau das Gegenteil. Meine BMW S1000R mit adaptiven Fahrwerk hat jede Bodenwellenart fast komplett ausgebügelt (und die kostet ca. 4000€ weniger).

Besonders schnell aufeinander folgende kleine Bodenwellen bringen das Motorrad zum "springen" und das vermitteln definitiv keine Sicherheit ?

Bin echt am überlegen (wenn nicht zu teuer) die Diavel einem Fahrwerksprofi zu geben, der die Diavel kennt und sich mit besseren Ölen/Shims/... "spielt".

Aber es ist noch immer jammern auf hohen Niveau ?

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  • 2 months later...

Zum Thema Fahrwerk. 

Bei uns, ich 92Kg ohne Kombi, meine Frau deutlich weniger und wohl gemerkt ohne Koffer /Gepäck schlägt der Dämpfer hinten durch. Viel zu weich, auf Serie eingestellt würde ich sagen nur für eine Person geeignet oder eventuell für zwei zierliche Italiener ?

Habe es heute mal umgestellt laut Handbuch auf volle Beladung(Zugstufe, Druckstufe und Vorspannung vorne wie hinten ) .

Nun ist sie hinten aber echt hart. Gefahren bin ich so noch nicht. Muß ich die Woche noch mal schauen. Der Händler hat ne härtere Feder empfohlen. Hat damit bei dem Modell schon jemand Erfahrung? 

 

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  • 1 year later...

Hallo zusammen.

Ist es richtig das die Feder 36640321A die härtere Fefer ist?

Beschreibung:
Mit Koeffizient
der Elastizität K = 90 N / mm; Ideal für große Kunden
robust mit einem Gewicht von ca. 120 kg

Weiß jemand  für  welche KG die Originale Feder ist?

 

 

 

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  • 7 months later...

Gentleman, 

kann mir einer von euch erklären wie man die Fervorspannung hinten an der S verstellt? Also kla mit dem Hakenschlüssel am Rädchen drehen aber wie setzt ihr den an? 
Egal wie ich ihn drehe und wende ich habe kein Hebelweg. 

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Ausbauen, oder mit Harkenschlüssel, Schraubendreher und Hammer. Dann kannst das Rädchen immer ein Stückchen weiter drehen.  Dauert lange, klappt aber.

Ich habe aber im Nachhinein noch ne andere feder gekauft 

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  • 3 weeks later...
Am 1.7.2019 um 20:51 schrieb mp63:

Ich finde die Werks-Fahrwerksabstimmung tlw. nicht gelungen. Generell zu hart (sicher toll auf sehr gut asphaltierten Rennstrecken); leider glauben viele, dass Härte gleich sportlich ist, aber es ist genau das Gegenteil. Meine BMW S1000R mit adaptiven Fahrwerk hat jede Bodenwellenart fast komplett ausgebügelt (und die kostet ca. 4000€ weniger).

Besonders schnell aufeinander folgende kleine Bodenwellen bringen das Motorrad zum "springen" und das vermitteln definitiv keine Sicherheit ?

Bin echt am überlegen (wenn nicht zu teuer) die Diavel einem Fahrwerksprofi zu geben, der die Diavel kennt und sich mit besseren Ölen/Shims/... "spielt".

Aber es ist noch immer jammern auf hohen Niveau ?

Hi,

hast du dein Fahrwerk einstellen lassen? Falls ja, wie und von wem?

Gruß Frank

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  • 1 month later...

Frage in die Runde:
Habe eine Ausgabe der "Das Motorrad" (scheinbar Jahresendausgabe mit Überblick über zig Bikes >200??? ), dass eine Schwäche der Diavel 1260S des schlechten "Komfort" sein soll, wie seht ihr das? Ok ist keine Reiseenduro aber so mega mies sitzt man nun wirklich nicht. Ich finde Sitzposition absolut top (sportlich aber nicht zu vorderradorientiert), ja Sitzbank könnte bequemer sein, jedoch 100km am Stück sind machbar!?

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Ich komme super mit ihr klar und es ist keine S. Habe mich bewusst dagegen entschieden weil meine Fahrkünste wohl nicht den Mehrpreis rechtfertigen.

Im übrigen sind auch locker 300km drin. Macht mir nichts aus.

Michi

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Habe bei meiner die Vorderrad Federung mit meinem Freundlichen eingestellt, da Sie mir zu hart war. Bei mir passt das nun. Der Sitz war tatsächlich bei mir auch das größte Problem. Habe mir meine Sitzbank mit Gelkissen vom Polsterer neu aufbauen lassen. Seitdem passt alles.

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Hart ist sie, keine Frage. Bei ganz schlechten Pisten auch bockig. Habe am Anfang rumexperimentiert, war aber nie zufrieden. Bei einem Gespräch mit dem Händler bot dieser mir an, sie nach meiner Gewichtsangabe inkl. Klamotten einzustellen. Das hat sich tatsächlich positiv bemerkbar gemacht.

Längste Tagestour waren ca. 500km- überhaupt keine Probleme! Da war ich selber sehr überrascht!

Komme auch wunderbar mit ihr klar!

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