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(Baustellen-)Erlebnisfahrt Thüringen


DiavelBee
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Liebe Freunde,

 

ich weiß, ich gehört geteert und gesteinigt, weil ich am Diaveltreffen nicht teilgenommen habe. Aber ich war nicht die Einzige! Denn, ich war auf "Erprobungstour mit meiner Diavel und bin auch anderen Diavelfahrern begegnet im Fahrtwind.

Alos, ich war vom 18.07.13 bis 21.07.13 in Thüringen und Co unterwegs - ich musste endlich mal testen, ob ich der DiavelBee meinen Willen aufzwingen kann oder nicht. Fazit: ICH KANN!

 

Wir waren mit 5 verschiedenen Bikes unterwegs: 1x Diavel, 1x Yamaha JX6, 1x Honda CBF, 1x MV F3, 1x BWM GS.

 

Die Touren habe ich als .pdf, da meine Diavel ja mit GPS ausgestattet ist und somit habe ich einen integrierten "Tourenspeicher".

 

Meine Frage: Wie lade ich die PDF's hoch? falls es Leute gibt, die an einer solchen Tour interessiert sind....

 

Der erste Tage (Anfahrt) brachte mich nahe an den Rande eines AMOK (Extra für die NSA...)-Laufs: ich musste ständig umplanen, da wir entweder von Umleitungen oder Sackgassen gestoppt wurden.

Das absolute Highlight des Tages (und somit ganz weit vorn auf meiner ABSCHUSSliste...) war ein Abenteuerausflug auf einen Fahrradtrail. Kein Witz! Wir fahren schön gemütlich eine Landstraße lang, passieren 2-3 Ortschaften und in der letzten standen 2 Sackgassenschilder. Es ging also nicht weiter. Da ich an dem Tag aber schon gefühlte 500 Sackgassenschilder gesehen hatte und bei der Sperrscheibe 20 km zuvor trotzdem durchgefahren bin (war nur für "Anlieger" - traumhaft geteert, ohne Straßenschäden!), wollte ich es drauf ankommen lassen. Konnte doch gut sein, dass sich wieder so eine schöne Geheimstraße dahinter verbarg. Fazit: War nicht so. Nach anfänglichen 500 m Teer wurde die "Straße" nur noch 1 m breit und ETWAS holprig, ging dann nach weiteren 200m in einen Waldweg über und wurde zu einem Mountenbike-Erlebnistrail mit Steinen Wurzeln und lauter solchem Zeug. Da ich aber relativ kurz bin mit den Beinen, der Trampelpfad ziemlich eng und somit keine Wendemöglichkeit bestand, konnte ich nur weiterfahren: bergrunter mit 15% Gefälle und ganz bösartigen Kurven! NICHT LUSTIG!!!! Nach 4 km Angstschweiß und wütendem Helmgemurmel kamen wir an eine Weggabelung: weiter nach unten wurde der Trampelpfad zur Geröllpiste und nach oben sah es nicht viel besser aus. Aber es war Platz zum wenden. Ich habe also laut nach dem GS-Fahrer geschrien (der tobte zwischenzeiltich völlig begeistert durch den Wald...) und ließ meine Diavel drehen. Nachdem alle Motorräder 360° gedreht waren und wir uns wieder dem Horrorweg gegenüber sahen, den wir gerade "runtergekraxelt" waren, kamen noch 2 Mountenbiker an. Und guckten blöd. Wenn einer von den Beiden den Mund aufgemacht hätte, um mir irgendeinen blöden Kommentar an den Kopf zu werfen, ich hätte ihn wahrscheinlich überfahren....

 

Jedenfalls wühlten wir uns die 15% Steigung wieder nach oben und waren heilfroh, als wir wieder Teer unter dem Reifen hatten.

 

Fazit: Die Diavel ist durchaus geländegängig...

 

Am zweiten Tag war wieder Improvisation gefragt: Die Schuhe einer Mitfahrerin hatte sich tags zuvor in Wohlgefallen aufgelöst (und zwar wörtlich gemeint! - die Sohle war komplett weg!). Deshalb mussten wir erstmal einen Motorradladen finden. Da sie auch eine meiner Motorradhosen anhatte (an ihrer war der Reißverschluss defekt) wollte wir in Ilmenau einkaufen gehen. Nun, erstens ist Ilmenau eine einzige Baustelle und zweitens gibt es dort keinen Bekleidungsladen. Also wollten wir über die Rennsteigkreuzung nach Oberhof und dann nach Erfurt.

Wir kamen bis nach Crawinkel und buchten dort einen 3-stündigen Aufenthalt, einen ADAC-Abschleppdienst und einen Krankenwagen. Die Yamaha wurde mit einem verbogenen Kupplungshebel (ließ sich nicht mehr schalten) auf einen LKW-Abschlepper (!!!!!) geladen und in ein ADAC-Depot verbracht. Der Fahrer wurde mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gefahren. Wo er sich noch immer befindet. Aber mal ehrlich, es gibt Schlimmeres als alleine auf einer Privatstation mit eigener KOSTENFREIEN Cafeteria, Bademantel, Badeschuhe, Handtüchern und kostenfreiem Pay-TV zu liegen... Da erinnert eher an einen Hotelaufenthalt, als an einer Krankenhaus. Wenn da nicht das gebrochene Schulterblatt wäre...

Am Ende es Tages fanden wir noch einen Bekleidungsladen und deckten um großzügig ein: Hose, Schuhe, neuer Helm (den wir am nächsten Tag wieder hin schafften) und einer Tasse für unseren Krankenhaus-Urlauber: "betreutes Fahren" von Holger Aue.

 

Tag 3 ging richtig gut los - eine traumhafte Straße gefunden: toll asphaltiert, keine Schäden, keine Umleitungen, keine Sackgassen. ich versuche keine Straße 2x zu fahren, also immer neue Wege zu finden.

Jedenfalls unser erster Weg führte ins Krankenhaus (Tasse abgeben, Eisessen, neidisch auf das Zimmer schauen, Privatstations-Cafeteria plündern...) und dann wieder zum Motorradladen - Helm abgeben. Er saß auf dem Neckholer beim GS-Fahrer auf, aber das wurde erst während der Fahrt so richtig deutlich.

Soviel zum Thema: kein Weg 2x fahren...

Aber wir fanden noch die eine oder andere befahrbare Strecke und so ging dieser Tag OHNE Plessuren vorbei.

 

Und am Sonntag ging's wieder zurück: Thüringen, Vogtland, Erzgebirge.

 

Insgesamt sind wir 1200 km gefahren, die Diavel fuhr Autobahn, Landstraße, Gebirgsstraßen, Kehren und Waldwege. hat sie alles gut gemeistert. Bei Rollsplitt hat nur der dahinter ein Problem: durch die "Walze" fährt derjenige im "Kieselregen". Auch sollte der Fahrer hinter der Diavel Gehörschutz tragen, auf der Diavel hört es sich gar nicht so laut an, aber dahinter....

 

Tanken bei der Diavel ist ein Abenteuer. Wer hat bloß diesen Tankeinlass konstruiert?!

 

Und wenn wir schon beim Meckern sind: ich fahre gern und viel. Und ich hasse Navi's. Ich brauche Übersichtskarten, um (wie bei der Tour immer wieder erlebt), kurzfristig umplanen zu können. Nur, für die Diavel gibt es keinen Tankrucksack bzw. eine Befestigungsmöglichkeit für karten. Bisher hatte ich die immer auf dem Tank, mit der Diavel muss ich nach dem Sonnenstand und den Gestirnen fahren! Oder immer wieder anhalten und die Karten rausholen. DENN ein großen Problem in Thüringen (aber nicht nur dort) ist die Straßenbeschilderung. jeder Scheiß ist ausgeschildert: Friedhof, Arbeitsagentur, Sozialamt. Aber Orte? Straßenbezeichungen wie z. B. S238? Fehlanzeige! Und wenn mal was ausgeschildert ist, dann sind es meist Großstädte, welche über 100 km entfernt liegen!

Aber im Zeitalter, wo jeder Depp mit Navi fährt und Atlanten nicht mehr lesen kann, sind Beschilderungen wohl nicht mehr wichtig. Im Fluss landet man ja auch so - man muss nur dem Navi folgen....

 

und was mich noch ärgert: ich kriege den Diavelreifen nicht rund! "... man kann die Schrift noch lesen..." wie der GS-Fahrer gehässig meinte. Allerdings stellte er auch fest, Diavelfahren bedeutet Arbeit. Vor allem in den Kurven...

 

Also, wie kriege ich die Tourenkarten geladen?

Edited by DiavelBee
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Heyho, ich habe es geschafft! Das war unsere Tour

 

Die Anfahrt: 272 km, leider knapp 5 Stunden gebraucht, hatten aber auch den Mountenbike-Trail als Abstecher drin....

Von der Autobahnabfahrt nach Rudolstadt (B88) war gesperrt, so dass wir in KAHLA nach westen abgebogen sind, Richtung BIBRA. Dort immer auf der L1062 geblieben und nach WITTERSRODA kam die "Anliegerstraße" nach LENGEFELD. Und die war echt der Hammer! Dann sind wir auf die B85 Richtung SCHWARZA. Und danach hatten wir irgendwie den falschen Abzweig erwischt und waren in der Mausefalle. Denn eigentlich hätten wir die L1112 nehmen sollen. Auch eine traumhafte Straße, direkt am Fluss "Schwarza" - sind wir dann am nächsten Tag gefahren.Wir hatten uns an dem ersten Tag auf die B281 zurückgekämpft und waren dann in unsrem Quartier in Neuhaus am Rennweg.

Tour I.jpg

 

 

Tag 2: 299 km, knapp 6 Stunden Fahrtzeit, Punkt "34" ist unsere unfreiwillige "Rast", eigentlich wäre es von dort aus nach Crawinkel weiter gegangen, dann nach Arnstadt und Erfurt.

Wir begannen den Tag mit der Strecke, welche wir hätten am Vortag fahren sollen: Nach dem Ortsausgang Neuhaus (B281 Richtung Saalfeld) im Kreiverkehr 3. Ausfahrt und dann gleich wieder links in Richtung Katzhütte / Ilmenau. Eine ideale Strecke: viele Kurve, guter Asphalt, wenig Verkehr. Richtung Katzhütte geht's bergrunter, als Rückweg lässt sie sich noch besser "fliegen". Dann, wie gesagt die L1112 nach Norden, wobei wir hier wegen einer Sperrung improvisieren mussten. Letztendlich kamen wir in Bad Blankenburg raus. Ilmenau (Stadtfahren ist NIE schön...) und auf die B4 Richtung Süden. Bis zur Rennsteigkreuzung. Auf der B4 herrscht mehr Verkehr, ist aber schön kurvig. Am Rennsteigkreuz rechts abbiegen Richtung Oberhof auf die L2632. In Schmücke dann auf der L1129 bleiben (links halten) und weiter nach Oberhof. Schöne Straße, aber man sollte keinen Holzlaster vor sich haben. Da wird das Überholen zum Abendteuer, v.a. wenn der Holzlaster schön mittig fährt.... Von Oberhof Richung Gotha auf der L3247 und dann mal nach rechts auf die L1046 nach Crawinkel abbiegen. Eigentlich eine schöne Straße, auch gut asphaltiert, die letzte langgezogene rechtskurve von Crawinkel hat es aber in sich: Im Scheitel befindet sich eine Ausfahrt zu einem Rastplatz (irgendeine Steiger Höhle) und diese Einfahrt ist beschottert. Wenn da jemand rausfährt, schleppt er den Schotter auf die Fahrbahn und das wurde unserem Mitfahrer zum Verhängnis. Also, dort schön vorsichtig!

Den nächsten Teil bis Erfurf überspringe ich mal. Von Erfurt ging's dann Richtung Süden. Die L1052 Richtung Kranichfeld, dann die B87 Richtung Stadtilm - nur um dort wieder vor einer Umleitung zu stehen, aber ich hatte eh einen andere Tour im Sinn. Wir sind nach Stadtilm auf die L1047 Richtung Gräfenau-Angstedt nach links abgebogen, weiter nach Pennewitz (L1144), durch Pennewitz durch immer auf der L1144 nach Herschdorf, dann VOR Mellenbach-Glasbach nach re. auf die L1112 Meuselbach und den schönen Anstieg nach Katzhütte wieder zurück nach Neuhaus.

Straßen waren allessamt in gutem Zustand, bis auf die wenigen B-Straßen KAUM Verkehr und die Landschaft traumhaft.

 

Tour II.jpg

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Tag 3: 356 km

Los ging's wieder in Neuhaus Richtung Katzhütte (die Strecke war einfach genial!), aber diesmal bogen wir nach links ab, auf die L1112.

Immer schön auf der L1112 bleiben, Goldisthal und Scheibe-Alsbach passieren. In Limbach knallhart die B87 liegen lassen und geradeaus weiter auf der L1112 Richtung Theuern, Truckenthal und Schalkau. Da gibt's ein Zwischenstück - zweispurig, neu, wunderbar! In Schalkau dann doch mal wieder auf eine Bundesstraße: B89 Richtung Eisfeld. Irgendwie um Eisfeld drumrum auf die B4 Richtung Schleusingen. Und dann sind wir die B4 bis kurz nach durchgefahren. Liess sich gut fahren, trotz Verkehr. Es gibt gute Überholmöglichkeiten. Nur, die B4 hört an der A71 knallhart auf. Bis Arnstedt waren es aber noch ein paar Meter. Deswegen ging's auf der L3004 weiter. Man mag es n icht glauben, aber diese kleinen Straßen waren wesentlich angenehmer zu fahren als die größeren. Zumal sie wenig Verkahr hatten und nicht gesperrt waren. Die meisten davon...

Das Zwischenstück Erfurt - Gotha spare ich mir wieder.

Von Gotha ging's auf der L1027 nach Süden Richtugn Tabarz. Nicht verwirren lassen die L1027 wird kurzzeitig zur L1025 und dann wieder zur L1027. Allerdings fuhren wir aud die B88 nach rechts ab, Richtung Ebertsberge und links weg nach Ruhla auf die L2119. Und schön an den Uhrenwerken vorbei. Wer Zeit hat, sollte sich das Uhrenmuseum anschauen. Irgendwann auf der L2119 mal nach links auf die L1027 (jaja, diese Straße verfolgt einen...) Richtung Brotterode abbiegen, aber schon nach wenigen Metern den Abzweig Brotterode rechts liegen lassen und weiter auf der L1027 nach links fahren, RichtungWinterstein bzw. Tabarz. Dafür in Winterstein nach rechts abbiegen auf die K12. Die K12 endet an einer Weggabelung der L1024 und da nach rechts abbiegen Richtung Brotterode und vorbei am Inselsberg. Vor Brotterode geradeaus nach Trustal (L1024) In Trustetal gibt es einen gigantischen Wasserfall (künstliche etwas nachgeholfen...) direkt an der Straße. Sind bestimmt 50-60 m - herrlich! In Trusetal dann nach links abbiegen auf die L2608 Richtung Schmalkalden. Eine sehr schöne Waldstraße, ruhig und schön griffig. Nein, kein Schotter! In Schmalkalden auf die L1118 nach Mittelstille und Sprungstille.Die L1118 gabelt sich in Viernau, da nach links abbiegen Richung Unterschönau / Oberhof auf die L1128. Da kommt man dann auch in Oberhof raus... Wir sind dann (nach einer Baustelle und den Skatern) im Kreisverkehr in Oberhof an der 3. Ausfahrt raus, auf die L2273. Auch diese Ministraße (aber saugut befahrbar!) endet an einer Weggabelung und nach rechts auf die L2615 nach Gehlberg ging's weiter. Am Ende dieser Straße trifft man wieder in Schmücke auf die L2632, nach links abbiegen. Von da aus nimmt man wieder Kurs auf die Rennsteig-Kreuzung, aber diesmal schießen wir geradedurch auf die L1141. Wir wollten dann nach Allzunah (das heißt wirklich so!) links abbiegen und erstmal knallhart am Abzweig vorbei geschossen - also Vorsicht, der Abzweig ist kein Kilometer nach dem Rennsteig-Kreuz. Die L1141 hört (mal wieder) an einer Gabelung auf und es geht weiter nach rechts auf die L1137 Richtung Neustadt am rennsteig (NICHT zu wechseln mit Neuhaus am RennWEG). Die Strecke lässt sich wunderbar fahren: nach Kahlert auf der L2052, an der nächsten Kreuzung nach links auf die L1138 nach KATZHÜTTE. Diese Rechts-Links-Kombo's waren so der optimale Abschluss an diesem sonnigen Tag. Und als Abschluss in Katzhütte wieder nach rechts abbiegen Richtung Neuhaus und wieder die Serpentinen hoch! Und damit ging auch dieser Tag zu Ende...

TourIII.jpg

 

Tag 4 bzw. Heimfahrt: 282 km

 

Diesmal Star in Richtung Osten nach Lichte (ein übelst langgezogenes Kaff - leider nicht das letzte dieser Art an dem Tag....) auf der B281 und dann nach rechts abbiegen auf die L1098 nach Gräfenthal und Probstzella. Dort gibt ein Grenz-bahnhofsmuseum. Falls jemand einen kulturellen Abstecher machen möchte... ) In Probstzella nach rechts auf die B85 nach Süden, Richtung Kronach. ca. 6 km nach Steinbach im Wald (und einer baustelle gigantischen Ausmaßes, dafür aber mit Ampel, welche die Restzeit runterzählt...) bei Förtschendorf nach links abbiegen auf die ST2198 und rein in die Kurven! Immer auf der St2198 bleiben, durch Teuschnitz, Rappoltengrün und Tschirn bis nach Nordhalben. Und von da auf der L1095 nach Lobenstein. Zur Abwechsulung bogen wir mal auf die B90 nach Gefell ab. Von Gefall sind wir dann nach Süden auf der B2 bis zur Autobahnanschlusstelle Hof/Töpen und da rauf auf die A72 und am Kreuz Hochfranken auf die A93 Richtung Prag. einzig und allein um Hof zu umfahren. Bei Regnitzlosau sind wir schon wieder runter Richtugn Osten auf der St2453 nach Posseck. Und genau in die Thüringen-Rundfahrt (Fahrräder) geraten. Gingen aber zügig zu überholen, was mich nur wunderte, war, dass dort Teilnehmer OHNE Helm fuhren! Es ging dann rechts weg in Posseck auf die S309 nach Tiefenbrunn, Bergen und Adorf. Und dann weiter auf der B283 nach Markneukirschen bzw. Klingenthal. Man muss der Ausschilderung klingenthal folgen, sonst landet man sonst wo... Das Problem ist nur, es ist nicht immer alles so ausgeschildert... Wir sind dann immer der S283 in Ausschilderung Aue gefolgt, passierten Klingenthal und Morgenröte-Rautenkrans. Das ist die Geburtsstadt des ersten deutschen Astronauten: Sigmund Jähn. Sollte man sich mal anschauen. Ich war da zu sozialistischenZeiten und der Patenbrigade... nach Morgenröte-Rautenkranz bogen wir wieder mal nach rechts ab auf die S276 nach Carlsfeld und weiter nach Johanngeorgenstadt. Mit diesem Kaff stehe ich auf Kriegsfuß. Ich verfahre mich dort IMMER. Und zwar weil jedesmal eine andere Straße gebaut wird und die Umleitungen katastrophal sind. Wir wollten nach Breitenbrunn und das war (WIE IMMER!!!) gesperrt. Aber irgendwie fanden wir aus Johanngeorgenstadt raus und fanden einen Weg nach Breitenbrunn. Denn wir wollten nach Rittersgrün (S273) und von da auf über Tellerhäuser (S271) nach Oberwiesenthal. Und da machten wir einen Abstecher nach Tschechien. Denn es gibt eine geniale Kammstraße direkt hinter der Grenze: am Kreisverkehr die 3. Ausfahrt Richtung Vejprty. Das ist die Straße 219. Aber dann nicht nach Vejprty weiter, sondern nach rechts auf die 223 nach Medenec abbiegen. Immer schön auf der 223 bleiben, an der Talsperre nach rechts Richtung Vysluni abbiegen (223) und weiter geht's! Vielleicht 2-4 Fahrzeuge, schöner schwarzer Teer ohne Löcher und eine Strecke, wo man auch mal jeseits der 160 km/h fahren kann (nicht unbedingt DARF, aber KANN....). Am Ende dieser Strecke kommen noch einmal ein paar Serpentinen und Kehren und dann landet man auf der Straße 7: nach rechts Richung Chomutov, nach links Richtung deutsche Grenze. Und dann waren wir auch schon wieder daheim. Aber eine genale Tour. Man muss nicht unbedingt in die Alpen fahren, es gibt auch vor der Haustür traumhafte Strecken.

Tour IV.jpg

Edited by DiavelBee
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Du bist mir am Sonntag entgegen gekommen. (ca. 13.00 Uhr in Klingenthal)

Ausgeschildet ist bei uns eigentlich schon alles man muss nur so schnell fahren das man die Schilder auch lesen kann. :neisklar:

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Mir wurde von meinen Mitfahrer schon berichtet, dass wir der einen oder anderen Diavel begegnet sind... Ich war mit Schilderlesen beschäftigt... Gut, die Ausschilderung ist besser als im Rennsteig-Gebiet, aber vor Markneukirchen gibt es die Ausschilderung rechts nach Markneukirchen und geradeaus nach Klingenthal. Man fährt geradeaus und landet trotzdem in Markneukirchen... Aber bei den schönen Strecken musst Du doch täglich auf der Piste sein!

Und ich fahre nicht SOOO schnell.... Ich habe keine Punkte! Und der letzte Bußgeldbescheide war mit dem Auto, 58 km/h im Ort. Das war gemein!

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Man muss nicht unbedingt in die Alpen fahren, es gibt auch vor der Haustür traumhafte Strecken

 

 

Da gebe ich dir recht. Auch in der Fränkischen war es sehr schön zu fahren und es gab, bis auf eine kleine Baustelle, immer Asphalt unter dem Pneu. :smile:

 

Übrigends, toller Bericht! Gibt es auch Fotos?

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Mir wurde von meinen Mitfahrer schon berichtet, dass wir der einen oder anderen Diavel begegnet sind... Ich war mit Schilderlesen beschäftigt... Gut, die Ausschilderung ist besser als im Rennsteig-Gebiet, aber vor Markneukirchen gibt es die Ausschilderung rechts nach Markneukirchen und geradeaus nach Klingenthal. Man fährt geradeaus und landet trotzdem in Markneukirchen... Aber bei den schönen Strecken musst Du doch täglich auf der Piste sein!

Und ich fahre nicht SOOO schnell.... Ich habe keine Punkte! Und der letzte Bußgeldbescheide war mit dem Auto, 58 km/h im Ort. Das war gemein!

 

Hey nix gegen Markneukirchen :boese:

Mein Haus wohnt da. :cool2:

 

Ist doch schön da haste mal die schönste Stadt es Vogtland gesehen.

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Sau starker Bericht. Alle Achtung. Ihr habt es euch auf jeden fall richtig gegeben. Paar Bilder wären noch toll. Ach ja. Bezüglich tankrucksack kannst mal bei Tante Louis schauen. Ich hab einen von moto Detail drauf, mit klassischem kartenfach.

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Nun...also... Fotos...

Ich habe da ein Motto. Oder eher ein Prinzip. Und das hat schon einige Diskussionen ausgelöst in unserer Gruppe (wir sind eigentlich 6 Leute, haben es bisher aber noch NIE geschafft - seit 13 Jahren! - alle zusammen zu fahren, einer fehlt immer...), jedenfalls bin ich der Streckenplaner und somit der Tourführer. Und naja... wie drücke ich das jetzt diplomatisch aus... ich vertrete die Meinung: "ich bin hier zum Motorradfahren. Wenn du Fotos willst, dann kaufe Dir einen Bildband".

Das trifft auf den THüringer Wald genauso zu wie auf die Fränkische Schweiz, die Länder Schweiz, Österreich, Italien, Liechtenstein (Klitsche!), Slowenien und Tschechien und die Berge bzw. Alpen. Und auf so gut wie alle Pässe der Dolomiten bzw. Alpen. Mal ehrlich, wenn ma da einen Pass hoch und runter fährt, hält man doch nicht an! Und wenn ich mich berghoch gerade an allen möglichen Schnecken vorbeigekämpft habe, halte ich oben nicht für ein Fotos an und riskiere, dass diese Verkehrsbremsen bergrunter wieder vor mir sind.

Ich Habe Fotos von den zerfledderten Schuhen unserer Mitfahrerin. Und ein Gruppenfotos vom Thüringer Meer. Das obligatorische Urlaubsfoto, damit ich das Jahr zuordnen kann...

Mit mehr kann ich nicht dienen. Überhaupt, Fotos werden überbewertet...da kommt die Landschaft nie richtig rüber...und das Fahrgefühl schon mal gar nicht...

Und da ist nocch was: Ich bin gebranntes Kind. Als ich vor 13 Jahren während einer Tour Fotos machte, bin ich von einer DUCATI erschlagen worden. Hat mich 4 Jahre Krankenhaus und Reha-Kliniken gekostet. Ich steige nicht mehr wegen einem Foto vom Bike....

 

Markneukirchen.. hinreißendes Städtchen. Und so mehrfach ausgeschildert! Da muss ja was dran sein...

Edited by DiavelBee
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Deine Einstellung hat was und ich respektiere sie, auch wg. deiner schlimmen Erfahrung mit der Ducati. Früher habe ich das übrigends ähnlich gesehen. Für mich alten Mann ist es aber mitlerweile so, dass ich gerne in der dunklen Jahreszeit das vergangene Jahr Revue passieren lasse und in meine Erinnerungen schwelge. :smile: Auch werden Fototbücher immer interessanter für mich (die Daheimgebliebenen wollen ja auch gerne mal sehen was so alles geht). :cool2:

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Ich bin mit meiner Frau nach dem Treffen noch ein paar Tage im Thüringer Wald gefahren. Die Umleitungen waren schon besch...... Aber wir haben tolle Strecken gefunden, die auch super Asphalt hatten. (meistens) Teilweise war der Stoßdämpfer Test schon extrem.

Zum Thema Tankrucksack: Ich habe eine Tankschutzhaube von Bagster. Da kannst du jeden Bagster Tankrucksack dranmachen. Ich habe einen kleinen Rucksack drauf. (11l) Da passt etwas zu trinken, Regenzeug, Ersatzhandschuhe und natürlich Karten rein. Ich habe noch einen Tankrucksack von Bagster mit 25l. Den hatte ich auf der Monster. Der passt natürlich mit der Haube auch auf die Diva. Dann kannst du die Anzeige aber nicht mehr sehen. Und der Bauch ist beim sitzen etwas im Weg. (zumindest bei mir):neisklar:

Die Haube bekommst du z.B. bei http://www.bs-motoparts.com/Suche/bagster_tankschutzhaube_diavel.htm?VL=bagster%20tankschutzhaube%20diavel

Den Tankrucksack kannst du hier sehen http://www.motorradbekleidung-kaufen.de/artikel.php?id=66872

 

Hier noch ein Foto

20130702_112616.jpg

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Ich habe einen Bagstar auf der Honda - auf die DB kommt das Ding nicht. Schließlich soll man ja was von der Lackierung sehen. Aber ich finde Bagstar auch super praktisch.

und Desmo: ich werde versuchen mich bei der nächsten Tour daran zu erinnern. Hin und wieder mache ich das ja auch... Wenn die andern zu maulen...

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Sandra,

 

da hast Du aber eine schöne Tour hingelegt. Kenne die meisten Ortschaften auch - war dort viel im Studium unterwegs...

 

...und im nächsten Jahr bist Du dann beim Treffen dabei!!!

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