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BloodJocker

Vorsicht ?! Hinterradbremse

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Ergo steht das Moped nicht viel rum, das war meine Intension, dann würde ich meinen :smile: mal mit Günters Erklärung konfrontieren.

 

Bei meiner musste auch entlüftet werden (km12895) anschließend über die Grandes Alpes und retour! Seither ist Ruhe,

sie hat jetzt gesamt über 21000km.

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Hi Olli,

zum Ausprobieren eines Kurven-ABS brauchst Du einen sehr großen Kreis. Fährst Du zu langsam (deutlich unter 50 km/h), stehst Du derart schnell, daß Du evtl. nicht den Fuß von den Rasten kriegst und am Ende stehend umfällst. Aua! Großer Kreis auch deshalb, weil eine gewisse Geschwindigkeit durch die drehende Räder Kreiselkräfte=Stabilität aufbaut.

 

Das hohe Tempo war ganz früher üblich, vor der ABS-Zeit, als man bei Perfektionstrainings absichtlich das Vorderrad blockierte und den Bremshebel sofort wieder losließ. Natürlich aufrecht geradeaus - aber halt bei Tacho 80-90. Also ähnlich.

 

Fürs Kurven-ABS brauchst Du Tempo und damit einen großen Radius. Den gibt es meines Wissens nur auf einem Spezialgelände. Ich war in Boxberg. Eine riesige Kreisfläche mit zwei sehr dünnen Streifen aufgemalt. Und konnte den engeren Kreis mit 70-75 fahren und den größeren mit 90 km/h. Top Belag, keine Mauer und keine Graben, falls was schiefginge. Du kannst aufrichten, es ist nichts im Weg. Schon gar kein anderes Fahrzeug :cool2:

 

Und noch was: Auf dieser Kreisbahn kannst Du Deine Reifen wunderbar anheizen, im Sommer mit ein paar Runden, und sie kleben perfekt. Es ist aber nicht so, daß die Technik alles verhindert. Wir hatten einen Sturz zu beklagen, ohne Aua am Mensch.

 

Auf öffentlicher Straße wüßte ich kein solch geräumiges und sicheres Gelände. Vielleicht gibt es auf anderem Sicherheitstrainings-Plätzen eine große Kreisbahn, besonders bei Autotrainings wird das ja ständig benutzt. Frage doch mal bei Dir in der Gegend nach, da sollte durch ein nettes Gespräch schon mal eine Testfahrt möglich sein.

Viel Glück,

Günter

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Hi Günter, vielen Dank erst mal für deine Antwort.

 

Vom Sicherheitstraining kenne ich solche Kreise und Vorderrad-Blockiertests. Da hast du wohl recht, dass ich mal auf solch einen Übungsplatz gehen sollte, um das Kurven-ABS vorsichtig anzutesten. Da kommt man ja meist für einen gewissen Obolus rein.

 

Es ist auch eher der eigene Schweinehund, den es zu überwinden gilt, in der Kurvenfahrt recht kräftig bis voll zu bremsen. Dass haben die mir Jahrzehnte lang ausgetrieben und nun "darf" man das plötzlich (zumindest zu Testzwecken und in Notfällen).

 

Darum muss ich noch mal nachhaken. Klar würde ich mich erst mal langsam rantasten, aber gibt es dann immer noch Dinge die man beim Bremsvorgang beachten sollte bzw. auf keinen Fall machen sollte. Kann man wirklich, mit sagen wir mal 60-80 kmh durch die Kurve fahren und dann abrupt voll die Bremse ziehen. Nur Vorne, nur hinten oder immer beides gleichzeitig? Ist das System wirklich so idiotensicher, dass man da wirklich einfach machen kann was man will. Ich kann es mir nicht vorstellen. Darum traue ich diesen Kurven-ABS Dingern nicht wirklich. Auch weil die ja vielleicht in solch optimierten und sauberen Testumgebungen vielleicht sehr gute Resultate zeigen, aber in freier Wildbahn hat man halt mal schnell schlechteren Asphalt, Bitumen, Schotter, Blätter, Äste, Sand, Kuhfladen, Treckerdreck, Feuchtigkeit und sonst was in einer Kurve auf der Fahrbahn. Da liegst man ja auch wieder schneller mit deinem tollen Kurven-ABS im Graben als man "ups" sagen kann. Also sicherlich ein netter Sicherheitsgewinn, aber wie blöd in die Kurven legen und glauben dass ich trotzdem immer eine Vollbremsung machen kann, tue ich jetzt nicht wirklich.

 

Oder darf ich diesen kurven-ABS-Dingern etwas mehr vertrauen schenken? Ne, lieber einen Gang runter und heil ankommen ist da meine Devise.

Edited by XDS-Olli

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Bilder sagen mehr als Worte:

Habe gerade ein Video zum Kurven-ABS entdeckt, auch hier auf einem Trainingsgelände, mit einem Kurven-ABS-Neuling.

 

Genauso beeindruckend war es auch für mich.

Günter

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Super Video. Danke Günter!

 

Hat mich gleich wieder für ein Sicherheitstrainig begeistert. ;)

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Meine XDS kommt jetzt in die Werkstatt um die Recalls und Service machen zu lassen. Dabei erwähnte auch einer aus dem Verkauf, dass es wohl jetzt (bald) eine Lösung für das Hinterradbremsenproblem geben soll. Ich weiß nicht, ob damit nur ein gescheites Entlüften gemeint ist oder wirklich eine technische Lösung gefunden wurde. Zumindest interessant, dass sich da vielleicht was tut. Vielleicht bekommt ihr ja auch mehr in der Richtung raus. Wäre ja für einige hier eine Wohltat, wenn das Problem wirklich mal abschließend behoben werden könnte.

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Danke für die Info Olli. Bleib da mal dran und versuch noch mehr raus zu bekommen.

 

:rolleyes: Wahrscheinlich bohren sie von oben ein Loch in den Radbremszylinder und schrauben einen Entlüftungsnippel rein.:rolleyes:

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Meine war vor 2 Wochen beim :rolleyes: wegen den recalls. Dass die Hinterradbremse total weich ist, haben Sie scheinbar nicht bemerkt - sie bremst zwar noch, muss aber extrem weit durchgetreten werden :boese:

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Mal ne Zwischenfrage... Würde eine Stahlbusschraube das Problem nicht lösen? Ich kenne mich zuwenig aus aber ist das nicht normalerweise die Lösung?

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Mal ne Zwischenfrage... Würde eine Stahlbusschraube das Problem nicht lösen? Ich kenne mich zuwenig aus aber ist das nicht normalerweise die Lösung?

 

Nein, weil die auch unten sitzen würde. Zum entlüften muss die Bremszange 180 Grad gedreht werden das das Entlüftungsventil oben ist.

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Posted (edited)

Ja aber das ist doch dem Stahlbussystem scheiss egal wie rum es drin sitzt!

 

Ansonsten ist ja dann der einzige Lösungsweg den Sattel zu lösen, Stahlbus setzen, nach oben halten, entlüften... fertig!

Edited by DonKuahn

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Natürlich ist es dem Stahlbusventil egal. Wollte nur darauf hinweisen das die Bremszange so oder so von der Schwinge gelöst und gedreht werden muss.

Edited by huschdeguzzele

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Mein Händler hat mir gestern gesagt,da meine auch jetzt mal wieder repariert werden muss-siehe anderer Thread-, das es ein neues Verfahren gibt um zu entlüften. Mal sehen was da rum kommt.

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Habe gestern meine xDiva aus dem Wnterschlaf geholt.... 850 km alt..... die Hinterradbremse hat überhaupt keine Funktion :wacko:

 

Kann erst in über einem Monat zum 1000km Service da alle Duc Händler völlig überlastet sind :boese:

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Posted (edited)

Das Hinterradbremsenproblem interessiert bei Ducati niemanden mehr. Zumindest nicht in meinem Fall (http://www.diavelforum.de/showthread.php?t=5801&p=81812#post81812), wo sich Ducati schon wegen dem Antriebszahnrad quer stellt.

 

Im Moment habe ich den Eindruck, dass Ducati so gar keinen Bock hat irgendetwas zu ändern oder in Ordnung zu bringen. Die sitzen das glaub einfach aus.

 

Eine echte Reparatur gibt es glaube ich auch nicht. Der Werkstattleiter kennt das Hinterradbremsenproblem von Ducati und auch schon das "neue und bessere Entlüftungsverfahren" das Ducati für die XDiavel vorschreibt, aber von einer echten Reparatur hat er noch nichts gehört. Er wollte aber noch mal nachfragen, war aber auch eher weniger zuversichtlich.

 

Packt schon mal eine Spachtel ein. Damit es der Rettungsdienst nicht so schwer hat euren Fleck von der Wand zu kratzen. Die Leute bei Ducati nennen das glaub liebevoll "Pizza-Ducati-Star". ;)

Edited by XDS-Olli

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Es ist wirklich frustrierend.

Nachdem ich schon letztes Jahr NULL Hinterrad-Bremswirkung hatte, die Bremse daraufhin daher im Frühjahr 2017 entlüftet wurde, ich nach 2 Monate fahren schon merkte, dass die Wirkung nachlässt, die Werkstatt der Ansicht war, dass es noch ok sei, ich dann Ende Oktober nochmal deutlich an Bremswirkung verloren habe, hatte ich noch Ende Oktober vereinbart, das Moped Anfang April vorbei zu bringen, wo eben auch wieder die Hinterradbremse entlüftet werden sollte. Jetzt, vor zwei Woche, stellte ich fest, dass ich wieder NULL Bremswirkung hatte. Das bedeutet: während der Zeit von Ende Oktober 2017 bis Anfang April 2018, wo das Teil nicht bewegt wurde, hat es noch den Rest an Bremswirkung verloren. Das ist doch kriminell. Und, die Werkstatt versicherte mir, dass IMMER der Bremssattel ausgebaut und hoch gehangen wird. An der falschen Entlüftungsmethode sollte es also nicht liegen.

Aber wie soll das weiter gehen? Soll ich jetzt alle 3-6 Monate in die Werkstatt zum Hinterradbremse entlüften?! Wird das im dritten Jahr und den Folgejahren dann auch noch auf Garantie gemacht, da die Reparatur (also das Entlüften) ja nicht einmal ein halbes Jahr hält?! Kennt jemand die eindeutige Rechtslage? (bitte keine Vermutungen)

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Es ist wirklich frustrierend.

Nachdem ich schon letztes Jahr NULL Hinterrad-Bremswirkung hatte, die Bremse daraufhin daher im Frühjahr 2017 entlüftet wurde, ich nach 2 Monate fahren schon merkte, dass die Wirkung nachlässt, die Werkstatt der Ansicht war, dass es noch ok sei, ich dann Ende Oktober nochmal deutlich an Bremswirkung verloren habe, hatte ich noch Ende Oktober vereinbart, das Moped Anfang April vorbei zu bringen, wo eben auch wieder die Hinterradbremse entlüftet werden sollte. Jetzt, vor zwei Woche, stellte ich fest, dass ich wieder NULL Bremswirkung hatte. Das bedeutet: während der Zeit von Ende Oktober 2017 bis Anfang April 2018, wo das Teil nicht bewegt wurde, hat es noch den Rest an Bremswirkung verloren. Das ist doch kriminell. Und, die Werkstatt versicherte mir, dass IMMER der Bremssattel ausgebaut und hoch gehangen wird. An der falschen Entlüftungsmethode sollte es also nicht liegen.

Aber wie soll das weiter gehen? Soll ich jetzt alle 3-6 Monate in die Werkstatt zum Hinterradbremse entlüften?! Wird das im dritten Jahr und den Folgejahren dann auch noch auf Garantie gemacht, da die Reparatur (also das Entlüften) ja nicht einmal ein halbes Jahr hält?! Kennt jemand die eindeutige Rechtslage? (bitte keine Vermutungen)

 

Sorry über die Rechtslage weiß ich auch nicht Bescheid, werde deshalb auch keine Vermutungen anstellen. Aber selbst wenn das 10 Jahre auf Garantie geht, kann das für uns keine Lösung sein. Kann man sowas eigentlich nicht dem Kraftfahrtbundesamt melden? Eine ständig nachlassende Hinterradbremse hat doch mit 100%iger Verkehrssicherheit nichts mehr zu tun. Mich wundert schwer, dass da Ducati nicht schon längst was unternommen hat.

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Ich hatte heute ein gutes und längeres Gespräch mit dem Werkstattleiter. Also für das Hinterradbremsenproblem scheint es keine richtige Lösung, geschweige denn dauerhafte Reparatur zu geben. Er hatte extra noch mal bei Ducati nachgefragt. Also weiterhin Entlüften in Dauerwiederholung!

 

Das wird wohl auch so bleiben. Denn irgendwie sind sich alle einige, dass bei Ducati die Hinterradbremse eh schon immer schlecht war und auch nicht wirklich gebraucht wird. DAS IST WIRKLICH DEREN MEINUNG!

 

Darum interessiert bei Ducati auch niemanden groß das Problem. Es wird auch offen eingeräumt, dass es bei vielen Modellen so ist. Der Rest ist Achselzucken. "Die Bremsleitung führt halt sehr nach am heißen Auspuff und Motor vorbei. Recht verständlich, das dann mal die Bremswirkung nachlassen kann." Achselzucken. Fall erledigt.

 

Uns bleibt wohl nur damit zu leben oder was anderes zu kaufen.

 

Nach der Garantie kannst du wohl nur auf Kulanz von Ducati hoffen, dass du nicht alles komplett zahlen musst. Ansonsten denke ich eigentlich schon, dass man das Entlüften dann selber zahlen muss. Viel Spaß jedes Mal beim Durchboxen. Ich habe mir auch deshalb heute die 3-Jahres-Garantieverlängerung geholt.

 

Letztendlich hilft im Zweifelsfall wirklich nur eine Mail an Ducati, ein Brief ans KBA oder vor allem Ducati öffentlich bei Facebook anpöbeln. Dann rührt sich vielleicht was. Ich wäre da sofort dabei. Wenn die uns so hängen lassen wollen, dann pissen wir denen eben ins Nest.

 

Eine richtige und dauerhafte Lösung erwarte ich zumindest nicht mehr.

 

Ich frage mich halt auch immer, ob dann das tolle Kurven-ABS überhaupt noch richtig arbeiten kann. Aber auch dass sind so "Kleinigkeiten" die keinen interessieren... Schon alles verrückt und sehr armselig. Mein Qualitätsanspruch und Erwartungen an die Technik ist eigentlich viel höher, aber in der Realität muss man wohl schon froh sein, wenn die Dinger halt irgendwie fahren. *kopfschüttel*

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Bzgl. der HRB (wie viele von Euch auch hat meine XDIAVEL momentan NULL Bremswirkung) hatte ich mit meinem Händler letzte Woche auch ein Gespräch, angeblich soll eine "richtige Entlüftung" für Abhilfe sorgen, d.h. Hinterrad raus, Bremssattel abmontieren damit wirklich die Möglichkeit besteht die Luft herauszubekommen. Man wird sehen , habe kommende Woche Termin.

Grundsätzlich finde das es ein Unding ist das Ducati eine Maschine baut wo wissentlich die Bremswirkung der HRB auf Null geht, wenn ich mit so einer Maschine zum TÜV fahre lässt mich der Prüfer nicht mehr vom Hof, da sind die ganz schmalen Gemütes. Die Idee sich an das KBA zu wenden finde ich gut

Ganz davon abgesehen das man eine Menge Geld auf den Tisch gelegt hat für das Motorrad, trotz der Probleme bleibt es ein geiles Motorrad, 3 - Jahres Garantie habe ich direkt am Anfang abgeschlossen, danach sehen wir weiter.

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Auch das "bessere Entlüftungsverfahren" bringt bei manchen keine dauerhafte Verbesserung und ist halt auch nur ein Glücksspiel.

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Das „bessere Entlüften“ ist wohl ohnehin die einzige Möglichkeit überhaupt zu entlüften...

 

 

Gesendet von iPhone mit Tapatalk

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Ich hatte heute ein gutes und längeres Gespräch mit dem Werkstattleiter. Also für das Hinterradbremsenproblem scheint es keine richtige Lösung, geschweige denn dauerhafte Reparatur zu geben. Er hatte extra noch mal bei Ducati nachgefragt. Also weiterhin Entlüften in Dauerwiederholung!

 

Das wird wohl auch so bleiben. Denn irgendwie sind sich alle einige, dass bei Ducati die Hinterradbremse eh schon immer schlecht war und auch nicht wirklich gebraucht wird. DAS IST WIRKLICH DEREN MEINUNG!

 

Darum interessiert bei Ducati auch niemanden groß das Problem. Es wird auch offen eingeräumt, dass es bei vielen Modellen so ist. Der Rest ist Achselzucken. "Die Bremsleitung führt halt sehr nach am heißen Auspuff und Motor vorbei. Recht verständlich, das dann mal die Bremswirkung nachlassen kann." Achselzucken. Fall erledigt.

 

Uns bleibt wohl nur damit zu leben oder was anderes zu kaufen.

 

Nach der Garantie kannst du wohl nur auf Kulanz von Ducati hoffen, dass du nicht alles komplett zahlen musst. Ansonsten denke ich eigentlich schon, dass man das Entlüften dann selber zahlen muss. Viel Spaß jedes Mal beim Durchboxen. Ich habe mir auch deshalb heute die 3-Jahres-Garantieverlängerung geholt.

 

Letztendlich hilft im Zweifelsfall wirklich nur eine Mail an Ducati, ein Brief ans KBA oder vor allem Ducati öffentlich bei Facebook anpöbeln. Dann rührt sich vielleicht was. Ich wäre da sofort dabei. Wenn die uns so hängen lassen wollen, dann pissen wir denen eben ins Nest.

 

Eine richtige und dauerhafte Lösung erwarte ich zumindest nicht mehr.

 

Ich frage mich halt auch immer, ob dann das tolle Kurven-ABS überhaupt noch richtig arbeiten kann. Aber auch dass sind so "Kleinigkeiten" die keinen interessieren... Schon alles verrückt und sehr armselig. Mein Qualitätsanspruch und Erwartungen an die Technik ist eigentlich viel höher, aber in der Realität muss man wohl schon froh sein, wenn die Dinger halt irgendwie fahren. *kopfschüttel*

Voriges Jahr wurde ich dafür noch belächelt, als ich mal nachfragte was tolles Kurven Abs kann, wenn die Bremse nicht zieht.

 

Am Arsch, meine hat auch wieder 0 Bremswirkung hinten.

 

Und auch wenn es plakativ klingt, nach der 3. Diva ist nach der dann wirklich Schluss damit für mich.

 

Wenn man Aussagen in der Werkstatt hört, wie "Na vielleicht schaffen sie es in der 5.Generation ein ordentliches Teil zu verbauen" war ich schon genervt.

 

Das hier ist aber Sicherheitsrelevant und darf einfach nicht passieren.

Ich gebe nicht soviel Geld aus um meine Zeit in Werkstätten zu verbringen oder das Versuchskaninchen zu spielen.

 

Da kann dieses ganze Ducati Feeling blabla auch nichts raus reißen. Sicherlich ist kein Hersteller perfekt, Preis/Leistung stehen hier aber nicht mehr im Verhältnis.

 

Dann lieber ein optisch nicht so schönes Bike, was wenigstens sicher ist und nicht nur den Weg in die Werkstatt kennt.

Schau mir das die Saison vielleicht noch an aber eine Duc kommt mir nicht mehr ins Haus. Meinen geplanten Umbau werde ich auch auf Eis legen, da ich solch eine Qualität nicht noch unterstützen muss.

 

Finde es traurig das ein Traditionsunternehmen, sowas nicht auf die Reihe bekommt.

 

Und gerne kann jetzt mit dem üblichen "Argumenten" oben drauf gehauen werden.

Ducati, Feeling, Emotion, selber entlüften, gehört dazu, war schon immer so, dafür ist das fahren geil.........

Wenn bei einem Porsche (Marke nach Belieben tauschen) die Bremse alle paar Monate nicht funktionieren würde, wären es sicher nicht so entspannt, muss aber jeder für sich selber entscheiden

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Meine funktioniert auch nur noch sporadisch. Hab bei einem Bremstest beinahe einen Krampf (wirklich wahr) im Fuß bekommen, so weit musste ich durchtreten. Hab morgen meinen 1000er (!) Kundendienst. Mal sehen was die Schrauber in LA dazu sagen.

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"Die Bremsleitung führt halt sehr nach am heißen Auspuff und Motor vorbei. Recht verständlich, das dann mal die Bremswirkung nachlassen kann." Achselzucken. Fall erledigt.

 

Komisch nur, dass die Bremswirkung auch im Stand nachlässt. Bei mir war wie bei vielen anderen auch vor der Winterpause noch fast die volle Bremswirkung da, nach der Pause Null. Dazu der Rückruf wegen Vorderradbremse mit dem Hinweis, Abholung ist nicht inbegriffen. Man soll also ohne Bremswirkung am Hinterrad und mit bedenklicher Vorderradbremse in die nächste Werkstatt (= 60 km) fahren. Wenn meine Werkstatt um die Ecke wäre, hätte ich damit weniger ein Problem. Leider ist ein Werkstattbesuch für mich immer mit viel Umstand und Zeit verbunden.

 

Ich find's insgesamt nicht akzeptabel und habe mich schon dabei erwischt, hübsche Modelle bei anderen Herstellern anzusehen.

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