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Guenter

Arturo Magni verstorben

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Guenter

Am 2. Dezember ist der langjährige Rennleiter von MV Agusta, Arturo Magni, verstorben.

Bekannt auch durch seine eigenen Rahmenbauten mit diversen Motoren (Bol d'or, BMW, Guzzi...)

Die Trauerfeier fand am 4. Dezember statt.

 

Günter

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ArturoMagni-1.jpg

 

Der MV AGUSTA CLUB Deutschland e.V. schreibt in Gedenken an Arturo Magni:

 

Am 2. Dezember verstarb unser großer Freund Arturo Magni im Alter von 90 Jahren. Die Beerdigung fand am 4. Dezember unter großer Anteilnahme statt. Wir verneigen uns vor einem Mann, der mit der Marke MV Agusta Rennsportgeschichte geschrieben hat und durch seine Firma Magni vielen Motorradfreunden italienische Eleganz und Sportlichkeit für ihre Motorräder schuf. Seiner Familie sprechen wir unsere tiefe Anteilnahme aus.

 

Arturo Magni wurde am 24. September 1925 in Usmate Velate (Milano) geboren. Im Jahre 1947 begann er seine Karriere in der Motorradwelt, als die Firma Gilera beschloss, wieder an 500cc GP-Rennen teilzunehmen: Arturo Magni wurde die Aufgabe übertragen, den neuen Vierzylinder-Motor, der von Pietro Remor entwickelt wurde, zu montieren. Dieser Motor war die Basis für Gilera, um die 500er WM-Titel zu fahren und sechs Mal mit den Piloten Duke, Masetti und Liberati zu gewinnen.

 

Im Jahre 1949 betraute Graf Domenico Agusta Remor, den ersten MV Agusta-Vierzylinder-Rennmotor zu entwerfen und Magni wurde in Cascina Costa 1950 der Chefmechaniker.

 

Später wurde er Leiter der Rennabteilung beim Grafen Agusta. Piloten wie Agostini, Ubbiali, Surtees, Hailwood, Provini, Sandford, Hocking waren beim Grafen unter Vertrag und unter seiner Rennleitung konnten diese Fahrer bei MV 38 Fahrer- und 37 Konstrukteur Weltmeisterschaften gewinnen.

 

Er arbeitete für MV Agusta, bis das Unternehmen sich von den GP-Rennen im Jahr 1976 zurückzog. Anschließend gründete er seine eigene Firma mit seinen beiden Söhnen in Samarate. Am Anfang produzierten sie Spezialteile für MV Agusta 750 Straßenmotorräder, wie Kettenantrieb Umbauten, Big Bore Kits und Rahmen-Kits.

 

Im Jahr 1980 wurde dann mit der Produktion von Magni Motorrädern begonnen, zunächst mit Honda Bol d'Or 900cc Motor, dann mit BMW-Boxermotor, Moto Guzzi Zweizylinder und schließlich 4-Zylinder-Suzuki-Motoren.

 

Er war bis ins hohe Alter Ratgeber seiner Söhne und kompetent in allen technischen Fragen des Rennsports. Molte Grazie Arturo!

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